JIVE

Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem CHIC-Projekt ist JIVE (Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe) das erste Kommerzialisierungsprojekt für Brennstoffzellenbusse (BZ-Busse) in Europa. 142 BZ-Busse sollen in 9 Europäischen Städten zum Einsatz kommen, mit dem Ziel die traditionellen Busse mit fossilem Antrieb mit Null-Emissions-Bussen zu ersetzen. Dabei werden Flotten von 10-30 Bussen in den Städten Dundee, Birmingham, London, Bozen, Slagelse, Riga, Wuppertal, Köln und Rhein-Main eingesetzt.

Der Einsatz dieser Technologie ist neben der Batterie eine Möglichkeit, den Öffentlichen Personennahverkehr nachhaltig zu gestalten, d.h. ohne toxische Emissionen (NOx, Partikel), lärmarm und ohne CO2-Emissionen. Das macht diese Busse attraktiv für die Bevölkerung, die in Ballungszentren hohen Mengen an Emissionen ausgesetzt sind.

Im Unterschied zu anderen Technologien haben BZ-Busse dieselbe Reichweite und Betankungszeit wie konventionelle Busse, und können daher letztere im Einsatz völlig ersetzen, mit derselben Leistung, operativen Flexibilität und Produktivität.

Der Projektpartner für Südtirol ist die STA (Südtiroler Transportstrukturen AG), welche die Busse ankauft und der SASA zum Betrieb in Bozen übergeben wird. Das IIT ist der Partner für Infrastruktur und Wasserstoff-Betankung der Busse in Bozen.

Das Projekt wird von der EU über das Programm des FCH JU (Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaken) gefördert. Das FCH JU ist eine öffentlich-private Partnerschaft der Europäischern Kommission und Partnern aus Industrie und Forschung mit dem Ziel, die Wasserstofftechnologie zur Marktreife zu führen.