Starke Partner

Wir wissen: Das Wasserstoffzentrum ist nur der erste Schritt und weitere müssen folgen. Der Ausbau des Tankstellen-Netzes entlang der Brennerachse von München bis Modena (der sogenannte „grüne Korridor“) und in den Südtiroler Städten und Seitentälern ist das wichtige Ziel für die nächsten Jahre, um Südtirol auf den Markteintritt der Brennstoffzellen-Autos der großen Hersteller in den nächsten Jahren vorzubereiten. 

Diese Aufgabe kann nur zusammen mit starken Partnern erledigt werden, weshalb das Institut für Innovative Technologien IIT nicht nur an europäischen Projekten teilnimmt, sondern auch auf Lokalebene gute Partner gefunden hat. Das Zentrum selbst wurde in enger Kooperation mit der Brennerautobahn AG errichtet: Diese stellt das Areal zur Verfügung und errichtete die Gebäude und das Tankstellenareal. Das IIT mietet Gebäude und Areal über einen Subkonzessionsvertrag an. 

Die Wasserstoff-Produktionsanlage selbst wurde zum größten Teil über den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (kurz: EFRE) finanziert. Die Verwaltung dieses Fonds für Südtirol obliegt der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen.

Die institutionellen Aktivitäten des IIT wie das Engagement zur Wissensvermittlung an die heimische Industrie und Wirtschaft sowie an die Bevölkerung und das Forschungs- sowie Bildungssystem wird von der Autonomen Provinz Südtirol über die Abteilung Innovation unterstützt.

Hyundai, BMW, Daimler, Toyota und Honda: diese (und andere) Autohersteller werden in den Jahren zwischen 2014 und 2018 ihre Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge auf den Markt bringen. Das IIT steht in engem Kontakt mit diesen Herstellen und hat gemeinsam mit ihnen das europaweite Projekt HyFIVE ins Leben gerufen. In Südtirol wird das Projekt auch von der Abteilung Innovation unterstützt.

Die Daimler Brennstoffzellen-Busse des CHIC-Projektes im täglichen Liniendienst in Bozen sind im Besitz der STA AG und werden gemeinsam mit der SASA AG betrieben.

Das IIT vertritt Südtirol offiziell auch in mehreren europäischen Gremien und Interessensgemeinschaften wie der Hydrogen Bus Alliance (HBA) und der Hydrogen Fuel Cells and Electromobility in European Regions (HyER).