Das Projekt

Erneuerbare Energie in Form von Wasserstoff speichern und als Treibstoff „made in Südtirol" an emissionsfreie Fahrzeuge weitergeben – dies ist eines der Ziele des Projektes H2-Südtirol. Hierfür wurde – in enger Kooperation mit der Brennerautobahn und über Finanzierung des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung - das Wasserstoffzentrum in Bozen Süd errichtet.

Forschung, Entwicklung und Anwendungen im Bereich Wasserstoff gehören mit zu den innovativsten und vielversprechendsten Technologien, welche in den nächsten Jahren viele hoch qualifizierte Jobs und Betätigungsfelder für innovative Betriebe schaffen werden. Am Wasserstoff-Zentrum findet deshalb ein reger Know-how Austausch mit der heimischen Wirtschaft, Schulen und Universitäten statt und etliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden hier bereits aus der Taufe gehoben.

Die Produktionsanlage selbst ist eine der größten und modernsten dieser Art in Europa – über drei modulare Elektrolyseanlagen können bis zu 180 Nm3 (Normkubikmeter = m3 bei 15°C) Wasserstoff pro Stunde erzeugt werden. Mit diesem gasförmigen und komprimiert gespeicherten Wasserstoff können bis zu 15 Stadtbusse (mit täglich 200-250 km Fahrtstrecke) oder bis zu 700 PKWs versorgt werden. Abfüllanlagen für Flaschenbündel und Transport-Trailer sind bereits vorgesehen.

Pünktlich mit der Inbetriebnahme des Wasserstoff-Zentrums konnten auch die ersten bedeutenden Anwendungsprojekte in Südtirol gestartet werden (siehe auch CHIC und HyFIVE Projekt).