Grundsteinlegung

Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder:

Südtirol sieht im Wasserstoff einen wichtigen Energieträger der Zukunft, der noch dazu im eigenen Land produziert wird und die Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen Schritt für Schritt reduzieren wird. Diese Technologie stellt uns vor neuen Herausforderungen, bietet aber viele Chancen für Forschung und Entwicklung, für Innovation und für die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. Es ist ein Schritt in die Zukunft.

Landesrat Dr. Michl Laimer:

Die Energiepolitik unseres Landes ist darauf ausgerichtet, möglichst effizient, unabhängig und nachhaltig unsere eigenen Ressourcen zu nutzen. Wasserstoff bietet die Möglichkeit, dies auch auf dem Sektor der Treibstoffe zu verwirklichen. Dabei reduziert Wasserstoff den Ausstoß von Treibhausgasen und vermeidet die schädlichen Emissionen der üblichen Treibstoffe und Verbrennungsmotoren. Wasserstoff ist ein starkes Umwelt-, Energie- und Klimathema.

Landesrat Dr. Thomas Widmann:

Neue Technologien bringen neue Herausforderungen und Betätigungsfelder für unsere Unternehmen. Wasserstoff bietet jetzt hervorragende Chancen, sich von Beginn an in einem neuen technologischen Sektor zu positionieren, und ermöglicht somit nicht nur nachhaltige Mobilität, sondern gibt unserer Wirtschaft wichtige neue Impulse.

Autobahnpräsident Dott. Paolo Duiella:

Eines der großen Engagements der Brennerautobahn ist die Verbesserung der Mobilität, aber auch der Lebensqualität längs der Verkehrsachsen. Hierfür verwirklichen wir bereichsübergreifende Lösungsansätze im Interesse des Bürgers. Dazu gehört auch der Aufbau von Wasserstoffinfrastrukturen entlang der Autobahn, vom Brenner bis Modena. Das Wasserstoff- Projekt in Bozen Süd verdeutlicht unser besonderes Augenmerk für Umweltthemen.

Autobahndirektor Ing. Carlo Costa:

Ein anspruchsvolles Projekt an einer strategischen Position - die Produktion und Distribution von Wasserstoff, wie es sich bereits im fernen 1874 Jules Verne vorgestellt hat: Die Aufspaltung von Wasser mit Hilfe von erneuerbaren Energien. Wasserstoff ist eine Herausforderung, von der ersten Idee bis zur technischen Realisierung. Der gewählte Standort wie auch die architektonische Gestaltung der Gebäude setzen ein gut sichtbares Zeichen für den Beginn einer neuen Ära in der Mobilität.

IIT-Präsident Dr. Walter Huber:

Der erfolgreiche Einstieg in die Wasserstofftechnologie setzt ein fachübergreifendes Gesamtkonzept voraus. Dazu gehört die Produktion aus heimischen erneuerbaren Energien, dazu gehört die Aktivierung von verschiedenen Anwendungen im mobilen wie auch im stationären Bereich. Die Bevölkerung muss mit eingebunden und sensibilisiert werden, auch der Umgang mit dem neuen Treibstoff, mit der Technologie und den Fahrzeugen muss bekannt gemacht werden. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, dem wir uns mit allen Kräften widmen.