Der nationale Wasserstoffplan, der von Minister Nicolas Hulot vorgestellt worden ist, soll dafür sorgen, dass Frankreich möglichst schnell einen möglichst großen Anteil an erneuerbarer Energie und eine daraus resultierende Reduzierung von Schadstoffemissionen aufweisen kann. 

Hier die wichtigsten Punkte im Überblick: 

  • Industrie: Innerhalb 2023 sollen 10% des von der Industrie verwendeten Wasserstoffs aus erneuerbaren Quellen stammen; diese Zahl soll bis 2028 auf 20 bis 40% steigen. 
  • Herkunftszertifikate für Wasserstoff innerhalb 2020, und eine Differenzierung des Wasserstoffs auf Grund seiner Herstellungsart
  • Wasserstoffspeicher (auch große, und saisonale Speicher) vor allem in entlegenen Regionen entwickeln und die positiven Auswirkungen auf das Energienetz, welche die Elektrolyse hat, herausheben und fördern
  • Power-to-Gas vorbereiten: So sollen die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für das Einbringen von Wasserstoff in das Gasnetz erarbeitet werden. 
  • Firmenfahrzeuge: Innerhalb 2023 sollen in Frankreich 5.000 leichte Nutzfahrzeuge und 200 Schwerfahrzeuge (Busse, Züge, LKWs, Schiffe) verkehren; dazu sollen 100 H2-Tankstellen eröffnet werden. Bis 2028, also in knapp 10 Jahren, sind die Ziele noch wesentlich ehrgeiziger: 20.000 - 50.000 leichte Nutzfahrzeuge, 800-2.000 Schwerfahrzeuge und 400 - 1.000 H2-Tankstellen. 
  • Förderung von Brennstoffzellenfahrzeugen auf der Schiene und auf dem Wasser
  • Innerhalb 2018 wird ein Regelwerk für H2-Tankstellen herausgegeben. Zudem soll ein internationales Zentrum für die Zertifikation von Hochdruck-H2-Komponenten für alle Bereiche der H2-Mobilität gegründet werden. 

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