Die Verfügbarkeit von Energie gehört zu den bestimmenden Faktoren für
die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Wasser, Sonne, Wind: diese
Kräfte garantieren uns in Zukunft „saubere Mobilität“. Dazu entsteht in
Südtirol – und damit als Premiere in Italien – ein Wasserstoff
H2-Projekt von europäischer Dimension, welches deshalb auch vom
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE gefördert wird.
Die H2-Südtirol-Anlage entsteht im Verkehrsknotenpunkt Bozen-Süd. Am Schnittpunkt zwischen Autobahn, Schnell- und Verbindungsstraßen und verschiedenen Zubringern. Diese verkehrstechnisch optimale Lage gewährleistet die problemlose Zu- und Abfahrt aller Fahrzeugtypen ins Wasserstoff-Verteiler- und Produktionsareal. Es ist der erste Baustein der anvisierten Nord-Süd-Versorgungsachse München-Modena.
Den öffentlichen Personennahverkehr mit sauberem Wasserstoff zu versorgen und umweltbewussten, zukunftsorientierten Autofahrern die Möglichkeit zu geben, ihr Auto an der Wasserstofftankstelle zu versorgen sind die angepeilten Zielen des Projektes H2-Südtirol. Die Eckpfeiler des innovativen Wasserstoffprojektes H2-Südtirol sind Produktion, Speicherung, Verteilung von Wasserstoff und der dazu gehörende Wissenstransfer.
Brennstoffzellen sind Kraftwerke. Sie liefern Strom und Wärme. Als
Energieträger kommen Wasserstoff, Biogas oder Methan in Frage. Werden
diese erneuerbar gewonnen, erhält man eine CO2-freie Energieversorgung.
Brennstoffzellensysteme können derzeit, bei geringem Raumbedarf,
Leistungen bis zu einigen Megawatt bereitstellen. Sie sind somit ideal
für den Ersatz von Akkus und Batterien in der portablen und netzfernen
Energieversorgung. Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten machen sie
auch für die Notstromversorgung interessant.
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